Archiv für 12. März 2013

NÖN über Chorabend in Himberg

Singend durchs Leben mit Ilse Storfer

Der Chorabend am 1. März 2013 im Volkshaus Himberg war ein voller Erfolg: Der Club Carinthia Chor aus Wien, der GV Moosbrunn, der GV Zwölfaxing und die Kärntnerliedrunde Wien sangen sich unter der Leitung von Ilse Storfer in die Herzen des Publikums. Der SK Himberg brachte mit Chorleiter Ricardo Luna ein Ständchen, auch „Zwaklång“ war zu hören und Stefanie Gastinger spielte auf der Steirischen Harmonika flott auf. Ein ganz besonderer Programmpunkt war ein Lied vom „Generationenterzett“, bei welchem Ilse Storfer mit ihrer Tochter Johanna M. Schmied und ihrer Mutter Hermanna Storfer einen innigen Dreiklang bildete. Der Programm-Bogen des Abends spannte sich vom Kärntnerlied über Vertonungen der Texte von Ilse Storfer von verschiedenen Komponisten bis hin zu ihren eigenen Chorkompositionen und zeigte so eindrucksvoll die ganze Bandbreite ihres musikalischen Schaffens. In den verbindenden Worten, die abwechselnd von ihr und ihrer Tochter gesprochen wurden, erfuhr man einiges aus dem Leben der Jubilarin, die schon immer ihre ganze Kraft und Liebe dem Chorgesang und damit auch den Menschen in ihrer Umgebung widmete.

VBM Ernst Wendl und GGR Herbert Stuxer mit der Jubilarin

Alle Sängerinnen und Sänger vereinigten sich zum Schluss zu einem eindrucksvollen Gesamtchor und brachten dabei auch den neu komponierten Jodler „Der Himberger“ zur Uraufführung. Der Vizebürgermeister der Marktgemeinde Himberg Ernst Wendl bedankte sich mit einem Bumenstrauß bei Ilse Storfer für ihre kulturellen Aktivitäten im Ort und gratulierte auch herzlich zu ihrem runden Geburtstag.

Heint blåst da Mirznbock ums Haus

Heint blåst da Mirznbock ums Haus
Die Astlan biagn sich – åba wia!
Hiaz kånnst net aussi – ’s is a Graus!
’s is noch Winta, kimmt ma fia!

Da Tåg is schen, es scheint die Sunn
am Acka greant die Wintasååt
Da Himml blob, lei duat ban Brunn
siegst noch de Eiszapflan, schean gråd 

Duat ban Gebouschach is noch weiß
Ka Sunnenstråhl glångt durtn hin
und in die Låckn glitzat ’s Eis –
Wia gmiatlich is es då harin!

Der Mirznbock låsst heint nit nåch
Es kleappat, wal die Bam sich biagn
und zubi strafn za dein Dåch –
då kinntast fåst es Fiachtn kriagn!

I bleib im Haus und tua net neatn
I gfrei mi, wia da Tåg mia låcht
’s wird heia a so sein wia fertn
Und ’s Fruahjåhr kimmp mit seina Pråcht!

 

© 2013 Ilse Storfer-Schmied
aus dem Manuskript: „Da Mirznbock“